Individualhotels

Otherwander Soho wählt Apaleo für sein vollständig digitales Pod-Hotel-Konzept

Anna Fechner

Anna Fechner

18.6.2026
Otherwander Soho header

Otherwander Soho hat sich für Apaleo als ihr PMS entschieden. Das neu eröffnete Pod-Hotel mit 566 Pods im Herzen Londons setzt auf die offene Plattform für eine vollständig digitale Gästereise und einen konsequent schlanken Betrieb.

Seit dem 1. Juni 2026 empfängt das Haus in der 92 Dean Street seine Gäste mit einem Tech Stack, das auf Interoperabilität, Automatisierung und Datenzentralisierung ausgelegt ist. Alle Systeme sind über offene APIs integriert und Daten fließen in Echtzeit durch den gesamten Betrieb. Apaleo bildet darin die Datenebene für Inventar und Gästedaten und gibt der Marke die Flexibilität, ihr digitales Setup kontinuierlich auszubauen und zu skalieren.

Die Entscheidung für Apaleo war das Ergebnis eines viereinhalbjährigen Auswahlprozesses, in dem klassische Hospitality-Plattformen, All-in-one-Systeme und verschiedene Architekturmodelle verglichen wurden. Letztendlich gab den Ausschlag Apaleo's API-First-Ansatz, der am besten zur Middleware-zentrierten Strategie des Hauses passt und die nötige Unabhängigkeit für Eigenentwicklungen und den angestrebten Wachstum bietet.

Das Gästekonzept ist ebenso durchdacht. Reine Schlaf-Pods für eine oder zwei Personen treffen auf hochwertige Gemeinschaftsbereiche und schaffen einen kompakten, designorientierten Aufenthalt für moderne Städtereisende. Gäste checken online ein und öffnen Gebäude wie ihren eigenen Pod über den „Wanderpass", Otherwanders digitalen Zugangspass als QR-Code. Eine klassische Rezeption gibt es nicht, der Aufenthalt verläuft von der Ankunft bis zur Abreise reibungslos.

Über die Technologie hinaus verbindet Apaleo und Otherwander mittlerweile weit mehr als eine Systemintegration, denn aus der Zusammenarbeit ist eine echte Partnerschaft entstanden. Inspiriert von Airlines und E-Commerce hat Otherwander Soho dabei ein Hospitality-Modell geschaffen, das sich bewusst daran orientiert, wie Menschen heute reisen.

Gleichzeitig spiegelt die Hoteleröffnung einen größeren Wandel in der Branche wider, in der sich die Industrie zunehmend von starren Legacy-Systemen löst und auf offene Ökosystemen baut, die nahtlos zusammenspielen und echte Innovation ermöglichen.

Ulrich Pillau, CEO und Gründer von Apaleo, sagte: „Besonders spannend an Otherwander Soho ist, dass das Team Technologie aus der Perspektive des Betriebsmodells bewertet hat, das es schaffen wollte. Offenheit, Interoperabilität und Flexibilität waren dabei ausschlaggebend, weil dem Team klar war: Innovation entsteht nicht aus einem einzelnen System, sondern in einem Ökosystem, in dem Daten, Anwendungen und Workflows zusammenspielen. Genau das sehen wir gerade auch branchenweit, und je stärker Hospitality automatisiert und KI-gestützt arbeitet, desto notwendiger wird dieser Ansatz.

Mein Glückwunsch geht außerdem an das gesamte Otherwander-Team, das hier ein großartiges Konzept zur Realität gemacht hat."

Sophie Hartley, Director of Technology & Digital Strategy bei Otherwander Soho, betonte: „Von Anfang an war uns klar, dass wir eine vollständig digitalisierte Gästereise umsetzen wollten, mit einer Middleware-zentrierten Architektur, in der das PMS Teil des Ökosystems ist und nicht dessen Mittelpunkt. Die offenen APIs von Apaleo waren hierbei besonders entscheidend, denn sie haben es uns ermöglicht, Systeme zu verbinden, Daten zu zentralisieren und ein Tech-Ökosystem aufzubauen, das sich kontinuierlich weiterentwickeln lässt.

Über die Technologie hinaus haben wir in Apaleo einen echten Partner gefunden, der offen, flexibel und lösungsorientiert war, was uns die Freiheit gab, eben die Architektur zu gestalten, die wir uns vorgestellt hatten."

Fredrik Korallus, CEO von Otherwander Soho, ergänzte: „Unser Ziel war es nie, einfach nur etwas anders zu machen, sondern wir wollten Abläufe vereinfachen, die Gästereise möglichst nahtlos gestalten und Komplexität aus dem täglichen Hotelbetrieb reduzieren. Die Hotellerie verlässt sich heute noch zu oft auf unverbundene Systeme, fragmentierte Daten und Prozesse, die Teams belasten und für Gäste unnötige Reibung erzeugen. Deshalb brauchten wir einen Technologiepartner, der diese Vision teilt, und mit Apaleo haben wir genau diesen gefunden."