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Meet Maria Ritzer

Emma Töpperwien

Emma Töpperwien

29.1.2026
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Bei Apaleo glauben wir, dass großartige Unternehmen von Menschen mit einzigartigen Geschichten und Perspektiven aufgebaut werden. Unser Team inspiriert uns jeden Tag, und wir möchten einige dieser persönlichen Wege mit euch teilen.

Heute stellen wir Maria Ritzer, Head of Platform Success bei Apaleo, vor. Ursprünglich wollte sie Luft- und Raumfahrttechnik studieren, aber ein Schülerpraktikum im Hotel eröffnete ihr die Welt der Hotellerie.

Nach einem Studium in Hospitality Management in den Niederlanden und internationalen Finance-Projekten bei Starwood in Brüssel sowie bei Marriott in Asien führte ihr Weg schließlich zu Apaleo. Heute bringt Maria diese Erfahrungen in ihre Leadership-Rolle ein. Ihre Geschichte steht für Neugier, Verantwortungsbewusstsein und den Wunsch, Dinge wirklich zu verstehen.

Wie bist du ursprünglich in die Hotellerie gekommen?

Eigentlich hatte ich das gar nicht geplant. Ich war auf einem naturwissenschaftlichen Gymnasium, hatte Mathe-Abitur und Physik-Leistungskurs und wollte zunächst Luft- und Raumfahrttechnik studieren. Parallel habe ich mich eher aus einem Backup-Gedanken heraus mit anderen Studiengängen beschäftigt und bin dabei auf Hospitality Management gestoßen. Noch während meiner Schulzeit machte ich ein Praktikum im Hotel und merkte, dass mir der Umgang mit Menschen und der Bereich Food & Beverage sehr liegen (man lese zwischen den Zeilen, dass ich gutes Essen liebe! 🙂).

Als ich dann an einer renommierten niederländischen Hochschule angenommen wurde, habe ich mich für die Hospitality-Laufbahn entschieden. Vor dem Studienstart arbeitete ich noch ein halbes Jahr im Steigenberger Hotel in Hamburg und durchlief dabei alle Abteilungen. Spätestens da wusste ich, dass die Hotellerie zu mir passt.

Welche Rolle hat Finance in deiner Karriere gespielt?

Schon während des Studiums wurde mir klar, dass Finance mein stärkster Bereich und mein größtes Interesse ist. Bei Gruppenprojekten habe ich meistens den finanziellen Part übernommen, weshalb ich mich für ein Finance-Traineeship bei Starwood in Brüssel beworben habe.

Ich war offiziell Teil des Finance-Departments, habe aber an großen Renovierungsprojekten unserer eigenen Hotels mitgearbeitet. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die weltweite SAP-Einführung inklusive der Umstellung auf neue Accounting-Standards. Das ganze Projekt war sehr komplex und ich habe dabei viel über Finance und Buchhaltung in der Hotellerie gelernt.

Was hast du aus deiner beruflichen Zeit in Asien mitgenommen?

Meine Zeit in Asien war ein echtes Highlight. Ich lebte drei Jahre lang in Shanghai und war bei Marriott für das Change Management verantwortlich. In dieser Zeit haben wir rund 800 Hotels auf ein neues Finanzsystem umgestellt.

Besonders fasziniert hat mich, wie unterschiedlich Menschen arbeiten, denken oder lernen und wie wichtig es ist, sich auf kultureller Ebene darauf einzustellen. Ein Hotel in China, Indien oder Australien kann zwar das gleiche Framework zur Umstellung nutzen, aber das Change Management ist hier überall unterschiedlich anzugehen. Das hat meinen Blick auf Zusammenarbeit und individuelle Herangehensweisen stark geprägt.

Wie kam der Wechsel von der Hotellerie in die Tech-Welt?

Nach meiner Zeit in Shanghai bin ich hochschwanger nach Deutschland zurückgekehrt und habe bewusst erst mal eine Pause eingelegt. Dabei bin ich, über die damalige Webseite mit einer sehr kreativen Storyline, auf Apaleo gestoßen. Ich hatte sofort das Gefühl, dass dieses Start-up, die Dinge wirklich anders denkt.

Angefangen habe ich dann im Customer Success, damals noch sehr hands-on mit Support, Onboardings und Kundenbetreuung. Durch meinen Finance-Background wurde ich schnell Ansprechperson für verschiedene Themen und habe mich immer tiefer ins Produkt eingearbeitet. Mir war es wichtig, unsere Plattform und das dazugehörige technische Verständnis wirklich zu entwickeln, um Kunden sinnvoll unterstützen zu können. 

Wie kam es dazu, dass du heute Teil des Leadership-Teams bei Apaleo bist?

Das hat sich alles sehr natürlich entwickelt. Ich habe früh den Austausch mit Product, Leadership und anderen Teams gesucht und mich aktiv eingebracht. Als sich das Leadership-Team neu aufgestellt hat, wurde ich gefragt, ob ich Teil davon sein möchte.

Für mich ging es dabei nie um den Titel. Viel wichtiger war für mich die Frage, wie wir Apaleo gemeinsam weiterentwickeln können und wie unterschiedliche Perspektiven sinnvoll zusammenkommen, um das Unternehmen nachhaltig voranzubringen.

Wie gelingt dir der Spagat zwischen Leadership, Arbeit und Familie?

Ohne mein Umfeld und meine Familie wäre das nicht möglich. Ich bin alleinerziehend und arbeite Vollzeit. Dadurch, dass ich Remote arbeiten kann, habe ich die Flexibilität, die ich brauche, um Familie und meinen Arbeitsalltag in Einklang zu bringen. Gleichzeitig ist mir aber auch der persönliche Austausch sehr wichtig, weshalb ich regelmäßig im Büro in München bin.

Ich denke, gute Hybrid-Modelle funktionieren und geben Arbeitnehmern die Freiheit, den Arbeitsalltag so zu gestalten, dass es zum eigenen Leben passt und nicht umgekehrt, auch in Führungspositionen.

Wie verbringst du deine Zeit außerhalb der Arbeit?

Sport und Zeit in der Natur helfen mir sehr beim Abschalten. Ich bin gern auf Klettersteigen unterwegs, liebe Wassersport und genieße die Zeit mit meiner Familie. Bewegung und Sport haben in meiner Familie schon immer eine große Rolle gespielt, und das ist auch heute noch so.

Außerdem bin ich ein absoluter Familienmensch. Dass meine Familie in der Nähe lebt, gibt mir viel Halt. Ich koche und backe leidenschaftlich gern und das gehört für mich einfach dazu, sowohl privat als auch beruflich.